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Regelungen im Rahmen der Corona-Krise

 Stand: 10.08.2020

 

 

 

Bitte beachten Sie auch die "Corona – Hinweise zum Umgang mit der Pandemie" der Universitätsleitung.

 

 

 

Regelstudienzeit

 

Gemäß § 29 Absatz 3a LHG gilt für Studierende in Bachelor- und Masterstudiengängen, die im SoSe 2020 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg eingeschrieben sind, eine um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit für denjenigen Studiengang, in dem sie im SoSe 2020 eingeschrieben sind.

 

 

Orientierungsprüfung

 

Die Orientierungsprüfungsfrist verlängert sich für diejenigen Teilstudiengänge (= Fächer), in denen der/die Studierende im SoSe 2020 immatrikuliert ist/war, um ein Semester (§ 32 Absatz 5a LHG). Abweichend von den Regelungen der Bachelorprüfungsordnungen ist die Orientierungsprüfung somit nicht bis zum Ende des 3. Fachsemesters, sondern bis zum Ende des 4. Fachsemesters abzulegen. Dies gilt unabhängig davon, in welchem Fachsemester der/die Studierende im SoSe 2020 eingeschrieben ist/war.

Die einsemestrige Fristverlängerung gilt auch für Studierende, denen der Prüfungsausschuss aus anderen Gründen bereits eine Fristverlängerung für die Orientierungsprüfung gewährt hat. Diese Studierenden erhalten bis Mitte September auf dem Postweg eine aktualisierte schriftliche Mitteilung des Prüfungsausschusses zu ihrer individuellen Orientierungsprüfungsfrist. 

 

 

Abgabe von Bachelor- und Masterarbeiten

 

Wegen der Bibliotheksschließungen aufgrund der Corona-Krise bis einschließlich 19.04.2020 hat die Universitätsleitung am 13.03.2020 entschieden, dass die Abgabefristen für Abschlussarbeiten entsprechend verlängert werden.

Da die universitären Bibliotheken weiterhin geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar sind, hat der Prüfungsausschuss der Gemeinsamen Kommission seit 23.04.2020 die Abgabefristen bereits zwei Mal um je drei Wochen verlängert. Am 27.05.2020 hat der Prüfungsausschuss entschieden, diese Fristen noch einmal um drei Wochen zu verlängern.
 

Dies bedeutet, dass sich die Frist für die Abgabe der Bachelor- bzw. Masterarbeit um die Dauer der während der Bearbeitungszeit bestehenden Schließung bzw. eingeschränkten Nutzbarkeit der Bibliotheken verlängert. Eine Antragstellung bezüglich dieser Fristverlängerung seitens der Studierenden ist nicht erforderlich, seitens des GeKo-Prüfungsausschusses bzw. der GeKo-Prüfungsverwaltung werden hierzu keine individuellen Bescheide oder Terminbestätigungen per Post oder E-Mail verschickt.

Beispiele:

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 06.02.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 14 Wochen.

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 19.03.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 14 Wochen.

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 02.04.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 12 Wochen.

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 23.04.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 9 Wochen.

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 07.05.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 7 Wochen.

Beginn der Bearbeitungszeit (= Datum des Zulassungsbescheids): 28.05.2020
Schließung bzw. eingeschränkte Nutzbarkeit der Bibliotheken seit 13.03.2020
→ Die im Zulassungsbescheid genannte Abgabefrist verlängert sich um 4 Wochen.


Selbstverständlich kann die Bachelor- bzw. Masterarbeit auch zu dem im Zulassungsbescheid genannten Termin oder zu einem Zeitpunkt, der zwischen diesem und dem verlängerten Abgabetermin liegt, beim Prüfungsausschuss eingereicht werden.

Bitte beachten Sie unbedingt die "Informationen zum zeitlichen Ablauf":

- B.A.: Informationen zur Bachelorarbeit (Anmeldung, Zulassung, Termine etc.)
- 2-HF-Bachelor: Informationen zur Bachelorarbeit (Anmeldung, Zulassung, Termine etc.)
- M.A.: Informationen zur Masterarbeit und zur mündlichen Masterprüfung
- M.Ed.: Informationen zur Masterarbeit (Anmeldung, Zulassung, Termine etc.)
 

Bitte reichen Sie die Bachelor- bzw. Masterarbeit auf dem Postweg (per Post oder ggf. Hausbriefkasten vor dem Dienstgebäude) beim Prüfungsausschuss ein; eine persönliche Abgabe der Arbeit im Büro der Prüfungsverwaltung ist bis auf Weiteres leider nicht möglich. 

 

 

Abgabe von Dissertationen

 

Bitte reichen Sie Ihre Dissertation ausschließlich auf dem Postweg beim Promotionsausschuss ein; eine persönliche Abgabe der Arbeit bei der Geschäftsstelle des Promotionsausschusses ist bis auf Weiteres leider nicht möglich. Dies gilt sowohl für die Exemplare, die zur Eröffnung des Promotionsverfahrens einzureichen sind, als auch für die Publikationsexemplare zum Vollzug der Promotion.

 

 

Universitäre "Präsenzprüfungen"

 

Die Universsitätsleitung hat festgelegt, dass unter Einhaltung der Hygienevorschriften und des Sicherheitsabstands schriftliche und mündliche Prüfungs- bzw. Studienleistungen in Form von "Präsenzprüfungen" erbracht werden können. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
www.uni-freiburg.de/universitaet/studium-und-lehre.de (→ Häufig gestellte Fragen → Studien- und Prüfungsleistungen).

Studierende, die an einer "Präsenzprüfung" teilnehmen möchten, müssen gemäß Beschluss der Universitätsleitung das Formular "Datenerhebung nach der Corona-Verordnung" einreichen.

 

  

Durchführung von mündlichen Prüfungs- und Studienleistungen
im Rahmen einer Videokonferenz

 

Gemäß den im GeKo-Bereich geltenden Bachelor-, Master- und Lehramtsprüfungsordnungen können mündliche Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen einer Videokonferenz erbracht werden, sofern der/die Studierende sich in Räumlichkeiten der Universität Freiburg oder vergleichbarer Einrichtungen aufhält. Hierfür ist keine besondere Genehmigung des Prüfungsausschusses erforderlich. Der/Die Prüfer/in bzw. die Prüfer/innen tragen im Auftrag des Prüfungsausschusses dafür Sorge, "dass die Grundsätze eines fairen Prüfungsverfahrens eingehalten werden"; insbesondere müssen eine Identitätskontrolle der Studierenden sowie die Einhaltung der üblichen Prüfungsstandards gesichert sein (z.B. Ausschluss von nicht erlaubten Hilfsmitteln).

Während der momentanen Ausnahmesituation können gemäß § 3 der Corona-Satzung der ALU mündliche Leistungen darüber hinaus auch dann im Rahmen einer Videokonferenz erbracht werden, wenn sich der/die Studierende nicht in den Räumlichkeiten der Universität Freiburg oder einer entsprechenden Einrichtung aufhält. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der/die betreffende Studierende dem Prüfungsausschuss einen entsprechenden Antrag vorlegt und dieser genehmigt wird.
Für die Antragstellung sind ausschließlich die folgenden von der Universitätsleitung zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden:


Da der Prüfungsausschuss einen entsprechenden Antrag nur genehmigen kann, wenn der/die Prüfer/in bzw. die Prüfer/innen mit der Durchführung einer Videokonferenz einverstanden ist/sind, ist zusätzlich das folgende vom Prüfungsausschuss der Gemeinsamen Kommission erstellte Formular einzureichen:

Der/Die Studierende hat die Möglichkeit, dem/der Prüfer/in (bzw. den Prüfer/inne/n) das von ihm/ihr ausgefüllte Formular vorzulegen und dem Antrag die unterschriebene Einverständniserklärung beizulegen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das von dem/der Studierenden ausgefüllte, aber von dem/der Prüfer/in (bzw. den Prüfer/inne/n) noch nicht unterzeichnete Formular einzureichen - in diesem Fall kümmert sich der Prüfungsausschuss nach Eingang der Unterlagen um die Einholung der Einverständniserklärung des/der Prüfenden.


Die vollständigen Unterlagen können auf dem Postweg oder als Scan/Foto (als PDF-Datei)
beim Prüfungsausschuss eingereicht werden.

per Post oder Hausbriefkasten:

Prüfungsausschuss der
Gemeinsamen Kommission
der Philologischen und der Philosophischen Fakultät
Werthmannstr. 8/Rückgebäude
79085 Freiburg

als Scan/Foto (als PDF-Datei) per E-Mail:

pruefungsverwaltung@geko.uni-freiburg.de


Ausführliche Hinweise zur Durchführung solcher "Videokonferenz-Prüfungen" sind dem ebenfalls von der Universitätsleitung erstellten Merkblatt zur Durchführung von mündlichen Videokonferenz-Prüfungen außerhalb der Universität oder anderer Einrichtungen zu entnehmen.

 

  

Durchführung von mündlichen Promotionsprüfungen
im Rahmen einer Videokonferenz

 

Da die im GeKo-Bereich derzeit geltenden Promotionsordnungen* die Durchführung mündlicher Promotionsprüfungen unter Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien nicht vorsehen, wurden in der Corona-Satzung der ALU für die derzeit bestehende Ausnahmesituation entsprechende Regelungen getroffen.

Gemäß § 26 der Corona-Satzung der ALU können mündliche Promotionsprüfungen im Rahmen einer Videokonferenz durchgeführt werden, wenn der/die Doktorand/in sich in Räumlichkeiten der Universität Freiburg oder vergleichbarer Einrichtungen aufhält und alle Prüfungsteilnehmer/innen mit diesem Format einverstanden sind. Hierfür ist keine besondere Genehmigung des Promotionsausschusses erforderlich. Der/Die Prüfungsvorsitzende hat zu gewährleisten, „dass die Grundsätze eines fairen Prüfungsverfahrens eingehalten werden“; insbesondere müssen eine Identitätskontrolle des Doktoranden/der Doktorandin sowie die Einhaltung der an der Albert-Ludwigs-Universität üblichen Prüfungsstandards (z.B. Ausschluss von nicht erlaubten Hilfsmitteln) gesichert sein.

Darüber hinaus können gemäß § 27 der Corona-Satzung der ALU mündliche Promotionsprüfungen auch dann in Form einer Videokonferenz durchgeführt werden, wenn der/die Doktorand/in sich nicht in den Räumlichkeiten der Universität Freiburg oder einer entsprechenden Einrichtung aufhält. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der/die betreffende Doktorand/in dem Promotionsausschuss einen entsprechenden Antrag vorlegt und dieser genehmigt wird.
Für die Antragstellung sind ausschließlich die folgenden von der Universitätsleitung zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden:


Da der jeweils zuständige Promotionsausschuss einen entsprechenden Antrag nur genehmigen kann, wenn der/die Prüfer/in bzw. die Prüfer/innen mit der Durchführung einer Videokonferenz einverstanden ist/sind, ist zusätzlich das folgende von den Promotionsausschüssen der Gemeinsamen Kommission erstellte Formular einzureichen:

Der/Die Doktorand/in hat die Möglichkeit, dem/der Prüfer/in (bzw. den Prüfer/inne/n) das von ihm/ihr ausgefüllte Formular vorzulegen und die unterschriebene Einverständniserklärung seinem/ihrem Antrag beizulegen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das von dem/der Doktorand/in ausgefüllte, aber von dem/der Prüfer/in (bzw. den Prüfer/inne/n) noch nicht unterzeichnete Formular einzureichen - in diesem Fall kümmert sich der Promotionsausschuss nach Eingang der Unterlagen um die Einholung der Einverständniserklärung des/der Prüfenden.


Die vollständigen Unterlagen können auf dem Postweg oder als Scan/Foto (als PDF-Datei) beim Promotionsausschuss eingereicht werden.

per Post oder Hausbriefkasten:

Promotionsausschuss der
Gemeinsamen Kommission
der Philologischen und der Philosophischen Fakultät
Werthmannstr. 8/Rückgebäude
79085 Freiburg

als Scan/Foto (als PDF-Datei) per E-Mail:

promotionen@geko.uni-freiburg.de


Ausführliche Hinweise zur Durchführung solcher "Videokonferenz-Prüfungen" sind dem ebenfalls von der Universitätsleitung erstellten Merkblatt zur Durchführung von mündlichen Videokonferenz-Prüfungen außerhalb der Universität oder anderer Einrichtungen zu entnehmen.

 

*
Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Philosophischen Fakultäten vom 20.01.1999, zuletzt geändert am 30.08.2013,
Promotionsordnung der Albert-Ludwigs-Universität für die Philologische Fakultät und die Philosophische Fakultät vom 31.03.2016.

 

 

Stand: 10.08.2020

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